Aktuelles aus dem Stiftungsgeschehen


Bildungspartnerschaft mit 17 Bildungsprojekten besiegelt

Am Liebfrauenhaus in Herzogenaurach wurde der Start für das Bildungspartner-Förderprogramm der Stiftung per Unterschrift der beteiligten jetzt 17 Bildungsprojekte besiegelt. Bis zum Jahr 2020 werden die Bildungspartner sich miteinander austauschen und vernetzen, gegenseitige Hospitationen und Fortbildungen ermöglichen und von der Stiftung dabei auch begleitet werden. Alle beteiligten Projekte haben einen individuellen Bildungsschwerpunkt, der von der Stiftung gefördert und unterstützt wird. Die beteiligten 16 Projektleiter unterzeichneten in Herzogenaurach einen Kooperationsvertrag, der eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Schularten und Bildungseinrichtungen mit Hospitationsmöglichkeit und Erfahrungsaustausch in Aussicht stellt. Die Projektentwicklungen werden von Dr. Petra Hiebl (UNI Eichstätt-Ingolstadt) wissenschaftlich begleitet und bis 2020 umfassend veröffentlicht.

Bildungspartner NEU: Realschule Zirndorf mit dem Bildungsschwerpunkt im Förderprogramm: Ortsbezogene, schulartübergreifende Kooperation im MINT-Fächerbereich.

Bildungsspartner besiegeln die Kooperation mit der Stiftung und der Reg. v. Mittelfranken

Die Bildungspartner: 

 

Die Kooperation zwischen Schule und Stiftung umfasst im Förderprogramm:

 konzeptionelle Festschreibung des Schulprofils durch die jeweilige Kooperationsschule

 Austausch der Schulprofile im Kooperationsverbund

 gegenseitige Beratung aller Kooperationspartner

 Bereitschaft zur Veröffentlichung des Schulentwicklungsprozesses

 Bereitschaft der Kooperationspartner zur externen Evaluation durch die Stiftung

 ideelle und finanzielle Unterstützung durch die Stiftung

 

 Ein großer Schritt für Bildungseinrichtungen von Morgen.

 

 

HERMANN GUTMANN STIFTUNG fördert die Lange Nacht der Wissenschaften 2017

Erneut locken vergnügliche Mitmachaktionen und einfallsreiche Experimente Nachwuchswissenschaftler zur 8. Langen Nacht schon am Nachmittag ins Kinderprogramm. Ob die kleinen Forscher sich für Medizin, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaft oder Technik interessieren: Aha-Effekte sind auch in diesem Jahr garantiert. Damit ein solch umfangreiches Angebot für den pfiffigen Nachwuchs möglich wird, fördert die HERMANN GUTMANN STIFTUNG das Nachmittagsprogramm 2017 bereits zum fünften Mal. Auch heuer sind die Schulen wieder aufgerufen, an der Wissenschaftsnacht teilzunehmen: SchülerInnen können auf diesem Weg ihre Projekte und wissenschaftliche Arbeiten im Kinder- oder Nachtprogramm einer breiten Öffentlichkeit präsentieren oder als Gäste ihren Wissensdurst stillen. In den letzten Wochen haben schon zahlreiche Info-Umschläge das Kulturidee-Büro verlassen, um die Wissenschaftsnacht bei Schülern und Lehrern in der gesamten Metropolregion noch bekannter zu machen. Und auch in diesem Jahr besteht für Schulen, Vereine und Jugendeinrichtungen wieder die Möglichkeit, Plakate und Flyer zu bestellen. Beides wird durch die Förderung der HERMANN GUTMANN STIFTUNG möglich. Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Angela Novotny, freut sich jetzt schon auf den 21. Oktober: „Die Wissenschaftsnacht ist eine prima Gelegenheit für Nachwuchswissenschaftler, um sich auszuprobieren und neugierig zu sein. Die Kinder können ihre individuellen Stärken entdecken und neue Ideen entwickeln – genau das wollen wir mit unseren Projekten erreichen.“ Einige der Projekte, die von der Stiftung in einem neuen Förderprogramm unterstützt werden, präsentieren sich auch auf der Wissenschaftsnacht: Das „Matheland“ im Schulmuseum/Museum Industriekultur wird von 14 bis 17 Uhr seine Pforten öffnen und junge Mathematiker und Mathematikerinnen zum Experimentieren, Ausprobieren und Knobeln einladen. Auch das Schülerforschungszentrum am Willstätter Gymnasium in Nürnberg, das mit einer umfassenden Ausstattung an Werkzeugen und vielen Messgeräten unter fachkundiger Betreuung Gelegenheit zum Forschen gibt, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Mehr Informationen zur Langen Nacht der Wissenschaften gibt's hier.

Simon Marius von Galilei zu Unrecht angegriffen

Die Hermann Gutmann Stiftung hilft mit, das Ansehen eines der bedeutendsten süddeutschen Astronomen wiederherzustellen. Simon Marius war markgräflichen Hofastronom in Ansbach und entdeckte zeitgleich mit Galileo Galilei die Jupitermonde. Deren Existenz führte zu wichtigen Argumenten im Weltsystemstreit zwischen dem geozentrischen und dem heliozentrischen Modell. Leider veröffentlichte der gebürtige Gunzenhäusener seine Beobachtungen erst nach seinem italienischen Kollegen, woraufhin ihn dieser des Plagiats bezichtigte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnte gezeigt werden, dass Marius unabhängig forschte, doch der Ruf war längst dahin.

Schon das Simon-Marius-Jubiläums 2014 brachte einen Umschwung. Höhepunkte waren die Freischaltung des Marius-Portals, das mit inzwischen 31-sprachiger Menüführung die umfangreichste und wichtigste Präsentation zu Marius darstellt, die Benennung eines Asteroiden nach Marius durch die Internationale Astronomische Union IAU und eine Tagung im Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg. Zu dieser Tagung erschien im Herbst 2016 der Sammelband Simon Marius und seine Forschung, der den aktuellen Forschungsstand wiedergibt und auf große Resonanz stieß.

Im Thalia-Buchhaus CAMPE Nürnberg haben die Herausgeber Dr. Hans Gaab (links) und Pierre Leich (rechts) im Beisein von Autoren und Förderern erstmals das 481-seitigen Buch präsentiert. Die ersten beiden Exemplare erhielten die Vorstandsvorsitzenden der HERMANN GUTMANN STIFTUNG, Angela Novotny, und der Direktor des Staatsarchivs Nürnberg, Prof. Dr. Peter Fleischmann (im Foto in der Mitte).

Nun bereitet die Simon Marius Gesellschaft eine erweiterte und vollständig ins Englische übersetzte Ausgabe vor, die Anfang 2018 erscheinen wird.

Berufsparcours 2016

Ein erfolgreicher 8. Berufsparcours ist vorbei.

Am 17. und 18. Oktober von 7.30 - 12.30 Uhr an der Senefelder Schule in Treuchtlingen und am 24. und 25. Oktober von 8.00 - 13.00 Uhr an der Anton-Seitz-Mittelschule in Roth

konnten interessierte Mittelschüler/innen wieder in fünf- bis zehnminütigen Mini-Praktika typische Aufgaben aus verschiedenen Berufsfeldern erproben.

Erste Pressestimmen vom Berufsparcours 2016 gibt es hier.